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Anonymisierer für Web-Browsing, Instant Messenger und vieles andere. Nach der Installation des Clients steht dieser als lokaler Proxy zur Verfügung. Der Client schickt die Daten dann an das TOR Netzwerk.
Der TOR Client stellt einen HTTP Proxy (Port 8118) und einen Socks5 Proxy (9050) zur Verfügung. Man brauch nur in der Anwendung, sofern diese Proxy Einstellungen unterstützt, die Proxy Option aktivieren und localhost:8118 (Bsp für Webbrowser mit HTTP Proxy) eintragen. Bei Instantmessengern wie Trillian u.a. kann man auch den Socks5 Proxy mit Port 9050 benutzen.
Funktionsweise TOR
Der Client erhält vom TOR-Netzwerk eine Liste mit aktiven TOR-Servern und sucht sich eine zufällige Route über die Server aus. Die Verbindung zwischen Client-Server und Server-Server erfolgt jeweils verschlüsselt.
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Beispiel einer Verbindung:
(1) Client verbindet sich zum ersten Server (A)
(2) Server (A) leitet das Paket an Server (B) weiter
(3) Server (B) leitet das Paket an Server (C) weiter
(4) Server (C) holt sich die gewünschten Daten und schickt diese an Server (B)
(5) Server (B) leitet das Paket an Server (A)
(6) Server (A) leitet das Paket an Client
Besonderheit: Die Server kennen den gesamten Kommunikationsweg nicht. Ein Server kennt nur seinen Vorgänger und seinen Nachfolger. Der Client kennt auch nur Server (A). Somit sollte die Wahre Identität vom Client ab 3 Servern anonym sein.
Das Netzwerk
Besteht aus Servern, auch HUPS genannt. Der Vorteil des Netzwerks ist, daß es keine zentrale Hauptserver gibt, über die die Daten immer geschickt werden. Da jeder einen eigenen TOR Server eröffnen kann und diese im Netzwerk dann freigegeben werden, entsteht somit ein globales dezentrales TOR Netzwerk. Der einzige Nachteil ist allerdings die Geschwindigkeit. Das Projekt wird sich in naher Zukunft mit den Optimierungen auseinandersetzen. Im Moment ist dafür leider keine Zeit. Da die Datenpakete über mehere HUPS zum Endpunkt (vom Benutzer aufgerufene Adresse / gewünschte Daten) und zurück gehen müssen, vergehen immer ein paar Sekunden bevor die Daten kommen bzw die Anfrage beantwortet wird.
Bei dieser Art Netzwerk ist aber Anonümität eigentlich garantiert.
Beispielszenario mit einem TOR Server der dem FBI gehört:
(hin) Client > Server (A) > Server (B) > Server (FBI) > Server (C) > Endpunkt
(zurück) Endpunkt > Server (C) > Server (FBI) > Server (B) > Server (A) > Client
Somit hätte das FBI nur ein Log in dem Server (B) und Server (C) bekannt ist. Aber der Ursprung (Client) ist nicht nachzuvollziehen.