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RUNDLL-PARAMETER SHORTCUTS WIN 98

Tips und Tricks rund um Windows 98

1. Der Rechner fährt nicht mehr runter
2. FDISK zeigt Festplatten > 64 GB falsch an
3. Schnellerer Zugriff auf den Gerätemanager
4. Die Autostart-Parameter beeinflussen
5. Automatisches Scandisk deaktivieren
6. Die Registry optimieren
7. Quickinfos für Buttons ausschalten
8. Quickinfos für Desktopsymbole deaktivieren
9. Lästige Mahnungen von Windows abschalten
10. Monitoridentifizierung kostet unnötig Zeit
11. Festplattenspeicher bei Dualboot sparen
12. Unnötiges Laden von Drivespace verhindern
13. Automatische Desktopspeicherung deaktivieren
14. Richtige Einstellung der Cacheverwaltung
15. Überflüssiges Auslagern verhindern
16. Swap - Datei defragmentieren
17. Unnötige Floppy - Suche deaktivieren
18. Setup - Pfad von Windows anpassen

1. Der Rechner fährt nicht mehr ordentlich runter





Bei neueren Rechnern kann es passieren, dass Windows nicht mehr korrekt herunterfährt, bzw. abschaltet.

Ein Patch von Microsoft behebt das Problem : Download



Zusätzlich zu dem oben erwähnten Patch sollte man bei Win98 SE (Second Edition) die Datei IFSMGR.VXD auf den neusten Stand bringen. Dies geschieht per Windows-Update und anschließender Auswahl des Paketes "Windows IDE Hard Drive Cache Package".





2. Festplatten über 64 GB werden in FDISK falsch angezeigt





Festplatten mit einer Kapazität von mehr als 64 GB können mit FDISK von Windows 95 und 98 nicht voll genutzt werden. FDISK zeigt als Kapazität die volle Größe der HD Minus 64 GB an. Bei einer 70GB Platte wird also 6GB als Gesamt-Größe angezeigt.





3. Schneller Zugriff auf den Gerätemanager





Wer den Gerätemanager aus der "Systemsteuerung" - "System" öfters braucht, kann sich ein Icon auf den Desktop legen.

Dazu mit der rechten Maustaste auf den Desktop klicken und im Kontextmenü "Neu" - "Verknüpfung" auswählen. In die Befehlszeile folgendes eintragen:

c:windowscontrol.exe sysdm.cpl,system,1





4. Die Autostart-Parameter beeinflussen





1. Im Ordner "Autostart"

2. In der "WIN.INI"

3. In der "System.dat"



In dieser Reihenfolge werden die Programme ausgeführt:

HKEY_LOCAL_MACHINE Software Microsoft Windows CurrentVersion RunServicesOnce

HKEY_LOCAL_MACHINE Software Microsoft Windows CurrentVersion RunServices

HKEY_LOCAL_MACHINE Software Microsoft Windows CurrentVersion RunOnce



WIN.INI: Load= (Programm wird minimiert gestartet)

WIN.INI: Run=



HKEY_LOCAL_MACHINE Software Microsoft Windows CurrentVersion Run

HKEY_CURRENT_USER Software Microsoft Windows CurrentVersion RunOnce

HKEY_CURRENT_USER Software Microsoft Windows CurrentVersion RunServices

HKEY_CURRENT_USER Software Microsoft Windows CurrentVersion RunOnce



RunServiceOnce = Einmaliger Start als Dienst (wird vor dem Anmelden gestartet)

RunService = Start als Dienst (wird vor dem Anmelden gestartet)

RunOnce= Einmaliger Start





5. Automatisches ScanDisk deaktivieren





Ab der Windows Version 4.00.950b führt Windows beim Booten automatisch einen ScanDisk aus, falls das System zuvor nicht korrekt heruntergefahren wurde. Dieses Verhalten lässt sich in der Datei MSDOS.SYS abstellen.

Dazu im Abschnitt [Options] folgende Zeile einfügen:



[Options]

Autoscan=0





6. Registry optimieren





Die Registry lässt sich sehr leicht mit Bordmitteln optimieren..

Dazu Win95/98 nur bis zur Eingabeaufforderung booten und dort SCANREG /FIX eingeben um die Registry ausführlich zu untersuchen und zu optimieren. Eine schnelle Optimierung ist auch mit SCANREG /OPT möglich.







7. Quick-Infos für Buttons abschalten





Mit der Zeit nerven die Hinweise von Windows über "schliessen", "maximieren", usw.

In der Registry kann dieser Effekt abgeschaltet werden.

Unter HKEY_USERS .Default Control Panel Desktop in dem Schlüssel "User Perferencemask" den binären Wert "BE 00 00 00" in "3E 00 00 00" abändern und den Rechner neu starten.





8. Quick-Infos für Desktop-Symbole abstellen





Wer die Maus über das Icon " Internet Explorer " bewegt, bekommt den Hinweis: "Zeigt Informationen im Internet an". Wer auf solche " Hinweise " verzichten kann, öffnet den Arbeitsplatz, wählt aus dem Fenstermenü Ansicht - Ordner - Optionen. Dort geht es weiter mit Ansicht und der Liste Erweiterte Einstellungen. Dort die Popup-Informationen für Objekte in Ordnern und auf dem Desktop deaktivieren.







9. Lästige Mahnungen von Win98 deaktivieren





Betreibt man den Windows-Explorer im Web-Stil oder den Windows-Ordner in der Ansicht als Web-Seite, tritt Microsoft als Oberlehrer auf. Sobald man in den Windows Ordner wechselt, sieht man sich mit einer Warnmeldung konfrontiert, welche man bestätigen muss.

Um dies zu ändern, im Windows Ordner unter Ansicht den Punkt "Ordner Anpassen" auswählen. Dort den Punkt "Änderung rückgängig" machen auswählen. Daraufhin wird die Datei FOLDER.HTT in den Papierkorb verschoben und eine Änderung in der DESKTOP.INI durchgeführt. Danach erscheint die Warnmeldung nicht mehr.

Diese Methode kann für jeden Ordner ausgeführt werden, welcher mit einer solchen Warnung abgesichert ist.







10. Monitoridentifizierung beim Start kostet Zeit





Nachdem das Betriebssystem hochgefahren ist dauert es oftmals 5-10 Sekunden bis der Desktop erscheint.

Oftmals liegt es daran, dass Windows erst eine überflüssige Identifizierung des Monitors vornimmt.



In der Registry kann diese Aktion deaktiviert werden.Unter HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCURRENTCONTROLSETSERVICESCLASSDISPLAY000DEFAULT

den Wert DDC von 1 auf 0 setzen.







11. Festplattenspeicher bei Dualboot sparen





Bei DualBoot Systemen auf FAT16 Dateisystemen können Windows 98 und Windows NT die gleiche Auslagerungsdatei für den virtuellen Speicher (PAGEFILE.SYS) benutzen.

Bei Win NT in der Systemsteuerung / System / Leistungsmerkmale den virtuellen Arbeitsspeicher auf der FAT-Partition erstellen. Anfangsgröße und maximale Größe müssen identisch sein.

Den virtuellen Arbeitsspeicher von Windows 95/98 mit den selben Einstellungen wie bei Win NT konfigurieren.

Nach dem Neubooten von Windows 95/98 die Datei SYSTEM.INI im Bereich [386Enh] wie folgt editieren:

PagingFile=X:PAGEFILE.SYS

PagingDrive=X:

MinPagingFileSize=NNNNN

MaxPagingFileSize=NNNNN

Dabei ist X: die Festplatte, auf der sich PAGEFILE.SYS befindet und NNNNN die Größe in Kilobyte.

Rechner neu booten

Sollte die Datei Win386.SWP jetzt noch existieren kann sie gelöscht werden.







12. Unnötiges Laden von DriveSpace verhindern





Im Normalfall ist es überflüssig DoubleSpace und DriveSpace zu laden. Daher gibt man in der Datei MSDOS.SYS unter dem Abschnitt [OPTIONEN] folgendes ein:

Vorher denn Schreibschutz entfernen!



[OPTIONEN]

DBLSpace=0

DRVSpace=0







13. Automatische Desktopspeicherung deaktivieren





Damit Veränderungen auf dem Desktop nicht automatisch gespeichert werden, kann in der Registry folgende Einstellung vorgenommen werden:



Unter HKEY_USERS Default Software Microsoft Windows CurrentVersion Policies Explorer einen neuen Schlüssel mit dem Namen "NoSaveSettings" mit dem Wert "01 00 00 00" erstellen.







14. Richtige Einstellung der Cacheverwaltung





Unter Systemsteuerung - System - Leistungsmerkmale - Dateisystem - Standardnutzung kann eingestellt werden, ob der PC als normaler PC, als Docking-Station oder als Netzwerkserver verwendet wird. Ab 24 Mbyte RAM sollte auf jeden Fall Netzwerkserver eingestellt werden.







15. Überflüssiges Auslagern vermeiden





Selbst bei ausreichend freiem RAM nutzt Windows 98 häufig die Auslagerungsdatei auf der Festplatte. Die System.ini kann jedoch im Abschnitt [386Enh] entsprechend verändert werden, dass unnötiges Auslagern bei genügend RAM ausbleibt. Dafür muss ConservativeSwapfileUsage=1 eingetragen sein.





16. Swap-Datei defragmentieren





Wird unter Windows die Festplatte defragmentiert, bleibt die Auslagerungsdatei (Swap-File) jedoch unberücksichtigt. In der Systemsteuerung lässt sich allerdings unter System/Leistungsmerkmale der virtuelle Arbeitsspeicher deaktivieren und anschließend auch die Swap-Datei defragmentieren. Danach muss der virtuelle Speicher wieder aktiviert und Windows neu gestartet werden.





17. Floppy-Suche deaktivieren





In der Systemsteuerung kann unter SystemLeistungsmerkmaleDateisystemDiskette die wiederholte und überflüssige Suche nach Diskettenlaufwerken unterbunden werden.







18. Setup - Pfad von Windows ändern





Wenn sich nach der Installation von Windows die Quelle des Installationslaufwerks ändert, sucht Win bei allen nachträglichen Installationen immer auf dem falschen Laufwerk nach der Windows CD.

Unter HKEY_LOCAL_MACHINE Software Microsoft Windows CurrentVersion Setup lässt sich der Pfad ändern.






































bereitgestellt von: helga | am: 16-Nov-2002
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