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| Tips und Tricks rund um Windows XP |
1. Spionage von Microsoft unterbinden
2. Automatisches Update deaktivieren
3. Bootvorgang beschleunigen
4. Datei-Freigaben erstellen
5. Level 2 Cache einstellen
6. Nervende Sprechblasen abstellen
7. Menüverzögerungen abschalten
8. Sicherheitspatch installieren
9. Überprüfen ob XP aktiviert wurde
10. Ruhezustand beim Shutdown anzeigen
11. Monitoridentifizierung beim Start kostet Zeit
12. SWAP - Datei beim Herunterfahren löschen
13. Betriebssysteme fehlen im Bootmenü
14. Aktivierungsschlüssel sichern
15. XP per Mausklick beenden
16. Komponenten nachträglich deinstallieren
17. Desktopeffekte deaktivieren
18. Explorer-Startordner selbst bestimmen
1. Spionage von Microsoft unterbinden
Das Freeware-Programm XPAntiSpy verhindert, das Windows XP ungefragt persönliche Daten an Microsoft sendet. Spyware und PhoneHome-Komponenten werden aufgefunden und entfernt. Microsofts Informations-Hunger ist enorm: Ohne Sie zu informieren, überträgt Windows XP Daten an Microsoft. Beunruhigend daran ist, dass die Übertragung im Hintergrund abläuft und nur schwer zu ermitteln ist, was an Microsoft übertragen wird. Diese Freeware nimmt Ihnen die Arbeit ab, mühsam nach den "bösen" Einträgen in der Registry zu fahnden. Und auch die nervenden automatischen Updates von einigen Programmen können, nach Rückfrage, abgestellt werden. Das hat nicht nur einen Sicherheitsaspekt, die Programme starten daraufhin schneller.
2. Automatisches Update deaktivieren
Das Windows Update schickt Informationen über den PC an Microsoft um zu ermitteln, welche Updates benötigt werden. Welche Informationen genau übermittelt werden ist nicht bekannt.
Unter Systemsteuerung - System - Erweitert die Option Automatisches Update auf AUS
3. Bootvorgang beschleunigen
Das Programm Bootvis analysiert während des Bootvorgangs alle Komponenten des PCs und zeigt anschließend den Zeitaufwand für jeden Ladevorgang und wie hoch währenddessen die Auslastung des Prozessors war. Falls gewünscht, wird das System anschließend optimiert. Da die Dauer des Bootens auf die Millisekunde genau angegeben wird, ist eine Gegenüberstellung Vorher/Nachher leicht möglich. Je nach Konfiguration des Rechners, läßt sich eine Steigerung der Bootgeschwindigkeit von 10 - 50% erreichten.
Download:
h**p://download.microsoft.com/download/whistler/BTV/1.0/WXP/EN-US/bootVis-t ool.exe
4. Datei-Freigaben erstellen
Windows XP ist standardmäßig so konfiguriert, dass keine Freigaben erstellen kann, die für bestimmte User Gültigkeit haben, so wie es bei Windows NT und 2000 möglich war.
Um die individuelle Rechtevergabe zu ermöglichen muss man in der SYSTEMSTEUERUNG die ORNEROPTIONEN aufrufen. Unter der Karteikarte ANSICHT unter ERWEITERTE EINSTELLUNGEN nun die Option EINFACHE DATEIFREIGABE deaktivieren.
5. Level 2 Cache einstellen
Wenn Windows XP den L2 Cache des Mainbords (bei Sockel 7) oder des Prozessors (PII, PIII, Athlon, K6-II) nicht richtig erkennt, wird ein Defaultwert von 256kB gesetzt.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINE SYSTEM CurrentControlSet Control Session Manager Memory Management sollte man den Wert von "SecondLevelDataCache" korrekt einstellen.
256kB Level 2 Cache
0
512kb Level 2 Cache
200
1024kB Level 2 Cache
400
6. Nervende Sprechblasen abstellen
Andauernd macht Windows XP durch Sprechblasen aus der Taskleiste auf sich aufmerksam. Am Anfang mag das ja noch recht informativ sein aber mit der Zeit fängt es an zu nerven. Man kann die BallonTips aber auch deaktivieren. Dazu ändert man in der Registry unter HKEY_CURRENT_USER Software Microsoft Windows CurrentVersion Explorer Advanced bei "EnableBalloonTips" den DWORD von 1 auf 0.
7. Menüverzögerungen abschalten
Die Verzögerung beim Öffnen der Menüs (z.B. Startmenü, Favoriten oder Kontexmenü) läßt sich leicht in der Registry anpassen. Dazu unter HKEY_CURRENT_USER ControlPanel Desktop den Wert für "MenuShowDelay" anpassen.
Der Standardwert beträgt "400". Bei einem Wert von "0" werden die Menüs ohne Verzögerung geöffnet
8. Sicherheitspatch installieren
Für geübte Hacker ist es leicht möglich in ein " neues " System einzudringen und einen " Buffer-Overrun " - Angriff auszulösen. Dadurch könnten die Angreifer auf dem System unautorisierte Aktionen ausführen, zum Beispiel Programme laden und installieren, Benutzer zur Gruppe der Administratoren hinzufügen oder die Festplatte formatieren. Mit dem jetzt von Microsoft veröffentlichten Patch ist diese Sicherheitslücke geschlossen.
Download:
h**p://www.microsoft.com/downloads/release.asp?ReleaseID=34952&area=search& ordinal=2
9. Überprüfen ob XP aktiviert wurde
Um zu überprüfen, ob Windows XP bereits aktiviert ist, gibt man unter "Start - Ausführen" den Befehl %SystemRoot%system32oobemsoobe.exe /a ein.
Es erscheint ein Fenster in dem die entsprechende Information ausgegeben wird.
10. Ruhezustand beim Shutdown anzeigen
Im Computer-Ausschalten-Dialog wird die Option um den Rechner in den Ruhezustand zu versetzen leider nicht angezeigt. Um die Option anzuzeigen, drückt man während dem Computer-Ausschalten-Dialog die "Shift"-Taste.
11. Monitoridentifizierung beim Start kostet Zeit
Nachdem das Betriebssystem hochgefahren ist dauert es oftmals 5-10 Sekunden bis der Desktop erscheint.
Oftmals liegt es daran, dass Windows erst eine überflüssige Identifizierung des Monitors vornimmt.
In der Registry kann diese Aktion deaktiviert werden.Unter HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCURRENTCONTROLSETSERVICESCLASSDISPLAY000DEFAULT
den Wert DDC von 1 auf 0 setzen.
12. SWAP - Datei beim Herunterfahren löschen
Trotz vieler Sicherheitsvorkehrungen gibt es eine grössere Schwachstelle, die es mit etwas Geschick erlaubt, Daten im Klartext auszuspionieren: Die Swap Datei (pagefile.sys) ! Wer sich davor schützen will, sollte die Datei bei jedem Shutdown löschen lassen.
Unter HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMControlSet001Control Session ManagerMemory Management den Wert ClearPagingFileAtShutdown auf Wert 1 setzen.
13. Betriebssysteme fehlen im Bootmenü
Wenn nach der Installation von Windows XP andere bereits vorhandene Betriebssysteme nicht im Bootmenü (BOOT.INI) erscheinen, kann man sie mit einem simplen Befehl in der Wiederherstellungskonsole wieder einbinden.
Dazu das System von der Windows XP CD starten und mit der Option "R" die Wiederherstellungskonsole starten. Mit dem Befehl "bootcfg /add" sucht das System die Festplatten nach vorhandenen Windows-Installationen ab und trägt dies automatisch in das Bootmenü (BOOT.INI) ein.
Mit dem Befehl "bootcfg /rebuild" wird im Prinzip das gleiche erreicht, nur wird hier eine neue BOOT.INI erzeugt.
Mit "bootcfg /list" werden die Betriebssystem aus cdem Bootmenü aufgelistet und mit "bootcfg /default" kann das System festgelegt werden, welches standardmäßig gebootet werden soll.
14. Aktivierungsschlüssel sichern
Um nach einer Neuinstallation die Produktativierung zu umgehen sichert man sich nach der ersten Aktivierung die Datei WPA.DBL auf Diskette oder auf eine andere Partition.
Die Datei ist vor der Produktaktivierung ca. 2 KB groß, nach der Aktivierung ca. 13 KB. Die Datei befindet sich im Ordner Windows / System32.
Nach der nächsten Neuinstallation die Datei einfach wieder zurücksichern und schon hat man wieder ein aktiviertes Windows XP.
Das ganze funktioniert natürlich nur bei einer Neuinstallation auf dem gleichen Rechner, sofern bei der Hardware keine relevanten Veränderungen vorgenommen wurden
15. XP per Mausklick beenden
Wer Windows XP mit einem einzigen Mausklick beenden möchte, legt sich eine Datei mit dem Namen "RemoteShutdown.js" an und speichert diese auf dem Desktop ab. Der Inhalt der Datei sollte wie folgt aussehen:
(new ActiveXObject("Shell.Application")).ShutdownWindows();
16. Komponenten nachträglich deinstallieren
Wie schon bei Windows 2000, hat man auch bei Windows XP bei der Installation keinen Einfluß darauf, welche Windows-Komponenten installiert werden. Leider kann man sie auch nachträglich über SYSTEMSTEUERUNG - SOFTWARE nicht entfernen, da sie hier überhaupt nicht auftauchen.
Um dies zu ändern, in der Datei SYSOC.INF bei den Komponenten, die man entfernen möchte, den Eintrag "HIDE" entfernen. Danach tauchen die entsprechenden Komponenten unter SYSTEMSTEUERUNG - SOFTWARE wieder auf und man kann sie ganz einfach entfernen.
Die Datei SYSOC.INF befindet sich im Ordner WINDOWS INF, bei dem es sich um einen versteckten Ordner handelt. Wer die Datei also nicht findet, sollte seinen Explorer so konfigurieren, dass alle Dateien angezeigt werden.
17. Desktopeffekte deaktivieren
Wer über einen langsameren PC verfügt, der im Normalbetrieb schon Performanceprobleme aufweist, sollte auf die Desktopeffekte verzichten. Um die Effekte zu reduzieren bzw. abzuschalten, geht man über das Desktopmenü/Eigenschaften/Darstellung/Effekte.
18. Explorer-Startordner selbst bestimmen
Wie bei Windows 2000, wird beim Öffnen des Explorers immer der Ordner EIGENE DATEIEN geöffnet. Um dies zu ändern und z.B. immer das Laufwerk C: zu öffnen, trägt man einfach in den Eigenschaften der Verknüpfung
bei "Ziel" folgendes ein:
%SystemRoot%explorer.exe /e,C:
bereitgestellt von: helga | am: 16-Nov-2002
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