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Scripte ..

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| ein paar kleine Linux-Tips |
Mozilla zum Standard-Webbrowser machen:
Standard-Browser ist zunächst der Konqueror, d.h. beim Öffnen lokaler HTML-Dateien und beim Anklicken von Links in Dokumenten und Mails öffnet sich dieser. Wie sorgt man nun dafür, dass Mozilla vollständig das Kommando übernimmt?
Dafür gehen wir ins KDE-Kontrollzentrum, und zwar in den Zweig Dateianzeige -> Dateiendungen -> Text
Bei "html" ist der Eintrag Mozilla schon vorhanden, dieser wird nun ganz nach oben geschoben. Allerdings muss der Aufruf noch geändert werden in "mozilla -P %u"
"-P" bewirkt den Aufruf mit dem Standardprofil, "%u" sorgt dafür, dass beim Anklicken eines Links das Ziel direkt angesteuert wird. Ohne diesen Parameter wird die Internetseite zuerst heruntergeladen und dann als lokale Datei angezeigt, was natürlich sehr unschön ist.
Mozilla Webseitenaufbau beschleunigen:
Mit diesem "Patch" werden die Ladezeiten drastisch kürzer:
(Auszuführen in der Bash)
echo 'user_pref("nglayout.initialpaint.delay", 0);' >> ~/.mozilla/default/*.slt/prefs.js
chmod -w ~/.mozilla/default/*.slt/prefs.js
chmod 775 ~/.mozilla/default/*.slt/prefs.js
Nicht druckbare Zeichen:
Nicht-druckbare Zeichen in Texten unter Linux verhindern, dass man diese Texte mit einem normalen Editor lesen kann:
mit cat -v dateiname | less
kann man auch solche Dateien problemlos lesen.
Große Dateien Splitten:
Große Dateien kann man unter LINUX Splitten, damit sie z.B. auf Diskette passen:
split -b 1440k dateiname block
zerlegt die Datei Dateiname ind 1440k-Blöcke mit den Namen blockaaa, blockaaab, usw. Mit cat block* >dateiname kann man die Blöcke wieder zu einer großen Datei zusammenbauen.
Automatisch zum Script:
mit history 5 > newscript.txt
erhält man ein Script, das die letzten 5 Befehle beinhaltet.
IDE-Festplatte beschleunigen:
mit dem Befehl hdparm -v /dev/hda überblickt man die momentanen Einstellungen Wenn Sie die Zeilen
using_dma = 0 (off)
I/O support = 0 (default 16-bit)
lesen, verwendet der Festplattentreiber 16-Bit-I/O ohne DMA. Die aktuellen Übetragungsraten bestimmen Sie mit hdparm -t /dev/hda
Einschalten von DMA: hdparm -d 1 /dev/hda
32-Bit-Zugriff einschalten: hdparm -c 1 /dev/hda
Mit hdparm -k 1 /dev/hda bleiben die Einstellungen auch nach einem vom Kernel ausgelösten IDE-Reset erhalten.
Schnell eine BootDisk erzeugen:
dd if=/boot/mein.kernel of=/dev/fd0
Sicherheitshalber sollte man noch das Kommando rdev /dev/fd0 /dev/bootpartition absetzen.
Installiertes Linux booten mit Boot-Diskette:
Problem: Sie haben ein installiertes Linux auf der Festplatte und möchten dieses aus
irgend welchen Gründen mit einer Diskette booten:
/sbin/badblocks -v /dev/fd0 1440
dd if=/boot/vmlinuz of=/dev/fd0 bs=18k (allgemein:dd if=<der Kernel> of=/dev/fd0 bs=18k)
rdev /dev/fd0 /dev/hda5 (allgemein: rdev /dev/fd0 <die Root-Partition>)
rdev -R /dev/fd0 1
Verschiedene DNS-Server unter LINUX:
Verwendet man verschiedene Internetprovider für die Einwahl, ist es mühsam stets die Adressen der Nameserver in /etc/resolv.conf einzutragen.Aktuelle Versionen des pppd kennen die Option 'userpeerdns'. Gibt man diese Option an, erfragt der pppd bis zu zwei Nameserveradressen beim Provider und übergibt sie in den Variablen DNS1 und DNS2 an das Script /etc/ppp/ip_up. ip_up kann die Adressen dann automatisch in die Datei /etc/resolv.conf schreiben.
CD-Images auf der Festplatte:
Hat man ein ISO-Image einer CD aus dem Internet oder selbst erstellt, so kann man von Linux aus so zugreifen, als läge die zugehörige CD in einem Laufwerk. Ist dateiname.iso das CD-Image, so setzt man folgenden Befehl ab:
mount dateiname.iso /mnt -t iso9660 -o ro,loop=/dev/loop0
Auf die ISO-Version der CD kann man dann über den Pfad /mnt zugreifen.
Hardware optimieren:
hda=autotune; schaltet automatisch auf den besten PIO-Modus um
ide0=autotune; schaltet alle Geräte am IDE0-Controller in den besten PIO-Modus
Bei LILO kann man angeben: append="ide0=autotune"
Tonausgabe unter Linux:
Die Anweisung 'echo -e "\a"' gibt einen Ton aus.
Viele Dateien löschen:
find ~/test -name "*.txt" -exec {}rm \;
löscht alle Dateien mit *.txt aus dem Verzeichnis ~/test rekursiv in auch in allen Unterverzeichnissen.
Um die Rekursion auf eine Ebene zu beschränken führt man aus:
find ~/test -maxdepth-name "*.txt" -exec {}rm \;
oder:
ls -d ~/test/*.txt | xargs rm
Das Ganze lässt sich auch kombinieren:
find ~/test -maxdepth 1 -name "*.txt" | xargs rm
Um auch Leerzeichen im Dateinamen zuzulassen kann man den Aufrufe folgendermaßen durchführen:
find ~/test -maxdepth 1 -name "*.txt" -print0 | xargs -0 rm
Dies kann notwendig sein, falls der Platz zum Expandieren mittels rm ~/test/*.txt nicht ausreicht.
Komplettes Linux auf andere Festplatte kopieren:
Es soll von der Partition /dev/hda5 eine Linux-Installation komplett auf eine neue Platte auf /dev/hdb5 kopiert werden. Die neue Partition ist unter /part1 gemountet:
cd /
find . -xdev -print0 | cpio -pdum0 --sparse /part1
Danach müssen in /etc/fstab die Mountpoints richtig gesetzt werden. Das neue Linux kann mit Linux hdb5 gestartet werden. (oder Lilo neu konfigurieren)
Windows-Installation mit Linux sichern:
Mit Linux kann man ohne Probleme komplette Windows-Partionen sichern:
dd if=/dev/hda1 | gzip > winimage.gz
sichert eine komplette Partition in die Datei winimage.gz (nämlich /dev/hda1) Zum Wiederherstellen der Imagedatei dient der Befehl:
gunzip -c winimage.gz | dd of=/dev/hda1
Ein Kommando wie.
dd if =/dev/hda | split -b650m - filename
erzeugt komplette Kopien der ersten Platte in 650 MByte großen Teilen, um die einzelnen Teile z.B. auf CD zu brennen. Ein Kommando in der Art:
cat filename* |dd of=/dev/hda
stellt die Partition wieder her.
Disketten-Sicherungen in Linux:
Mit Hilfe des dd Kommandos lassen sich leicht Kopien von Disketten oder CD' s erstellen. Das Kommando:
dd if=/dev/fd0 of=FloppyImage
legt ein komplettes Abbild einer Diskette in der Datei FloppyImage an. Dieses Image lässt sich wieder mit
dd if=FloppyImage of=/dev/fd0
auf eine Diskette schreiben. Um ein Abbild zu mounten, kann man folgendes Kommando benutzen:
mount -o loop -t msdos FloppyImage /mnt
Damit kann man auf einzelne Datei des FloppyImages zugreifen.
Unerwünschte Tonsignale unterdrücken:
Bei einer Mehrdeutigkeit von Dateinamen beim Vervollständigen mit der TAB-Taste erklingt ein nerviges Tonsignal. Die kann unterdrückt werden durch:
echo -ne '033[11;0]'
Komplette Verzeichnisse kopieren:
Beispiel:
Ein Home-Verzeichnis eines Benutzers soll vollständig in das Verzeichnis /sonst kopiert werden.
cd /home
find . -depth -xdev | cpio -pdm /sonst
Plattenplatz aller Benutzer ausgeben:
cd /home
du -s * | sort > textdateiname.txt
Speicherplatz von Verzeichnissen ausgeben:
du -s *
Inhalt von RPM-Dateien ausgeben:
find . -name "*.rpm" -exec rpm -qfi {} \;
bereitgestellt von: Helga | am: 06.03.2005 17:30
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