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Optimale Bios-Settings (Startzeit verkürzen)

Trotz Plug-und-Play-fähigen Betriebssystemen ist die Konfiguration eines PCs nach wie vor eine Herausforderung. Vor allem die IRQ-Problematik macht vielen Anwendern zu schaffen. Durch ein optimales Bios-Setup lässt sich die Stabilität des gesamten PC-Systems deutlich erhöhen.


Viele Einstellungen tragen zum Steigern der Performance bei, ohne dass dabei die Systemstabilität leidet. Das Bios sucht für den Start des Betriebssystems den so genannten Bootstrap-Loader. Dieser kann von einem ZIP-, LS-, CD-ROM- oder SCSI-Laufwerk das Betriebssystem starten. Die Reihenfolge der Startoption wird im Bios festgelegt. Ein typischer Eintrag sieht wie folgt aus: Boot Sequence: C:, CDROM, A:. Statt C: verwenden neuere Biosse die Einträge HDD-0 oder IDE-0.





Im Normalfall startet das System von der ersten Festplatte (HDD-0). Wird dies als erstes BOOT-Device eingetragen, berkürzt sich die Startzeit. Eine weitere Beschleunigung bringt die Deaktivierung von Floppy Drive Seek .



Bei dieser Einstellung wird der Bootstrap-Loader zunächst auf der ersten Partition der ersten Festplatte gesucht (C:), dann auf einem CD-ROM-Laufwerk. Bleibt auch diese Suche erfolglos, sucht das BIOS abschließend auf Laufwerk A: nach dem Bootstrap-Loader.



Da in den meisten Fällen der Start des Betriebssystems von der Festplatte C erfolgt, sollte dieses Laufwerk auch als erstes in der Startreihenfolge stehen. Auf diese Weise lassen sich ein paar Sekunden beim Systemstart einsparen, da das Bios nicht unnötigerweise auf Disketten- oder CD-Rom-Laufwerk nach dem Bootstrap-Loader suchen muss.



Ist die Option Quick Power On Self Test aktiviert, wird die Hardware beim Einschalten des Rechners nur einmal überprüft. Bemerkbar macht sich dies vor allem daran, dass der Speicher des PCs nur ein einziges Mal hochgezählt wird. Ist diese Option deaktiviert, erfolgt dieser Vorgang bis zu vier Mal. In der Regel reicht jedoch die einmalige Überprüfung der Hardware aus, sodass sich durch die Aktivierung dieser Option der Start des Systems beträchtlich verkürzen lässt.



Gleiches gilt für die Option Boot Up Floppy Seek. Ist diese aktiviert, überprüft das Bios im Rahmen der Hardware-Initialisierung auch das Floppy-Laufwerk, indem es die Schreib-/Leseköpfe meist unter großer Geräuschentwicklung einmal vor- und wieder zurückfährt. Ein Abschalten dieses bei funktionsfähigem Floppy überflüssigen Tests beschleunigt wiederum den Systemstart.




bereitgestellt von: Badamigo | am: 03-Dec-2002
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